Projektstruktur

Die Organe

Die interne Verwaltungsstruktur der Partnergemeinschaft besteht aus folgenden Organen:
(a) Die Vollversammlung fungiert als Repräsentationsorgan und als letztverantwortliches Gremium bei Entscheidungsfindungen.
(b) Die Projektleitung gewährleistet die Optimierung der Abläufe und fungiert als Intermediär und Koordinator zwischen den Organen der Partnergemeinschaft und den Projektpartnern.
(c) Der Lenkungsausschuss gibt die grundlegende Orientierung des Projekts vor.

 

Teilnahme an Sitzungen und Beschlüssen

Jeder stimmberechtigte Projektpartner hat eine Stimme. Alle Mitglieder eines Organs haben an den Sitzungen sowie an Beschlussfassungen des jeweiligen Organs teilzunehmen. Im Verhinderungsfalle haben sie sicherzustellen, dass sie vertreten werden oder dass sie ihre Stimme im Vorhinein schriftlich oder in Textform, insbesondere per E-Mail auf ein anderes Mitglied des jeweiligen Organs übertragen. Eine Vertretung ist dem Vorsitzenden des jeweiligen Organs mitzuteilen.

 

Regelmäßige Sitzungen / Die Einberufung von Sitzungen

Die einzelnen Organe sollen regelmäßig zusammentreten. Darüber hinaus gehende Sitzungen sind bei Bedarf als außerordentliche Sitzungen einzuberufen. Über die Erforderlichkeit der Einberufung einer außerordentlichen Sitzung entscheidet das jeweilige Organ durch Beschluss mit einer einfachen Mehrheit. Der Beschluss kann durch Fernkommunikationsmittel (E-Mail, Telefon) herbeigeführt werden (Umlaufbeschluss).
Die Vollversammlung kommt mindestens einmal im Jahr zusammen (Frühjahr und/oder Herbst).
Der Lenkungsausschuss kommt mindestens zweimal im Jahr zusammen.

Die Einberufung von Sitzungen / Beschlüsse

Der Vorsitzende eines Organs beruft durch Einladung die nächste Sitzung ein. Die Einladungen werden in Textform (E-Mail) zwei Wochen im Voraus an die Mitglieder versendet und enthalten die jeweiligen Tagesordnungspunkte. Die stimmberechtigten Anwesenden können mit einfacher Mehrheit während einer Sitzung beschließen, weitere Tagesordnungspunkte aufzunehmen.
Für die Vollversammlungen bedürfen Beschlüsse einer Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder. Im Lenkungsausschuss bedürfen Beschlüsse einer einfachen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder. Ein Gremium ist beschlussfähig, wenn zwei Drittel seiner stimmberechtigten Mitglieder bzw. deren Vertreter anwesend sind. Umlaufbeschlüsse sind zulässig. Sie können durch den Vorsitzenden bzw. dem Koordinator eines jeden Organs durch das Einbringen eines begründeten Antrags bei der Projektleitung initiiert werden. Ihre Durchführung ist durch das Koordinationsbüro zu organisieren und durch die Projektleitung zu beaufsichtigen.