AP4 - Institutionelle Repositorien für Forschungsdaten

Dieses Arbeitspaket hat mehrere Ziele, von denen an den Partnerorganisationen je nach Interessenlage nicht alle umgesetzt werden.
Ein Ziel ist das Erstellen eines Katalogs der für die Fachbereiche der Partner bereits existierende Repositorien auflistet . Damit wird der Empfehlung Rechnung getragen, dass Forschungsdaten möglichst in globalen fachspezifischen Repositioren veröffentlicht werden sollen um die Sichtbarkeit der österreichischen Forschung zu erhöhen.
Ein weiteres Ziel ist die Darstellung des Depositing Prozesses in "AP1 Research Process Lifecycle". Damit wird sichtbar welche Vorarbeiten für das Einbringen von Daten in ein Repository im Laufe des Projekts erbracht werden müssen. Exisitert ein lokales institutionelles Repository wird so gleichzeitig dokumentiert, dass beim Einbringen der Daten ein nachvollziehbarer Prozess eingehalten wird - diese Dokumentation wird unter anderem vom "CoreTrustSeal" als eine der Voraussetzungen für die Zertifizierung verlangt.
Nur von einigen Projektteilnehmern wird letztes Ziel der Aufbau eines lokalen institutionellen Repositoriums, eines sogenannten "Long Tail Repositories" angestrebt. Inhalte für dieses Repository sind u.a. Forschungsdaten, die nicht in bestehende fachspezifische Repositorien passen, Forschungsdaten, die (noch) nicht veröffentlicht werden (sollen), kollaborativ mit anderen Partnern erstellte Forschungsdaten, Graue Literatur, im Sinne von nicht veröffentlichten Publikationen, Konzepten, usw. und Forschungsdaten als auch Publikationen der „Citizen Science“, die mit lokalen Repositorien allgemein zugänglich gemacht werden können.