AP3 - Aufbau lokaler Kompetenzen zu Datenmanagementplänen

Immer mehr Fördergeber sehen Datenmanagementpläne als Voraussetzung für den sinnvollen Umgang mit Forschungsdaten in den geförderten Projekten und einige arbeiten bereits an Vorlagen die verpflichtend bei der Einreichung von Projekten auszufüllen sind. An den Partneruniversitäten muss deshalb schnell Know-How und Kompetenz in der Beratung aufgebaut werden um die WissenschafterInnen unterstützen zu können. Schulungs- und Beratungsunterlagen aus dem Vorgängerprojekt und Schulungen vor Ort durch MitarbeiterInnen der Uni Wien und TU-Wien sollen das möglich machen.
Aktuell werden DMPs aus Word- oder Pdf-Vorlagen erstellt und im Laufe des Projekts nicht mehr verändert. Im "AP1 Research Lifecycle" werden die Stationen gekennzeichnet , an denen im Projektverlauf der DMP ergänzt oder angepasst werden muss. Damit wird aus dem DMP ein lebendes Dokument das dokumentiert wie mit Forschungsdaten im Verlauf des Projekts verfahren wird.
Damit auch Datenrepositorien und andere Werkzeuge von diesem Vorgang profitieren werden im Projekt gemeinsam mit DCC und UC3 sogenannte "machine-actionable DMPs" entwickelt. Angaben im DMP wie zum Beispiel die Aufbewahrungsdauer werden dann automatisch in angeschlossenen Systemen beachtet.
Als letztes wird evaluiert ob ein ebenfalls gemeinsam von DCC und UC3 entwickelter Webservice zur zentralen Verwaltung von DMPs geeignet ist.